Adventsgottesdienst der Mitternachtsmission in St. Petri

DORTMUND – Sicherheit und eine Perspektive bietet die Mitternachtsmission den Frauen aus der Prostitution, die zu ihnen finden. Das sagte Andrea Hitzke, Leiterin der Dortmunder Mitternachtsmission, beim Gottesdienst in der Petrikirche am zweiten Advent. Es sei schon Tradition, an diesem Wochenende den Adventsgottesdienst der Mitternachtsmission zu feiern, so Andrea Auras-Reiffen, Ständig stellvertretende Superintendentin, bei der Begrüßung.

Hitzke ging in ihrer Predigt auf die Flüchtlingsfrauen und Opfer von Menschenhandel ein, die aus ihrem Heimatland vor Krieg, Gewalt oder Armut fliehen. Ihr Wunsch, hier eine Perspektive zu finden, würde häufig scheitern. Oft würden sie in ausbeuterische Verhältnisse geraten. Mit ihrer Hilfe für diese Frauen gerate die Mitternachtsmission „immer wieder an die Grenzen der Möglichkeiten“, so Hitzke. Michael Ahrens vom Rotary Club Dortmund Westentor bat deshalb um Unterstützung. Wir sollten dort eingreifen und helfen, wo es die Schwächsten trifft, sagte Ahrens. Er berichtete von Frauen, die hochdepressiv seien, verschuldet, nicht krankenversichert und appellierte: „Diese Frauen brauchen jetzt unsere Hilfe.“

Im Anschluss an den Gottesdienst hatte die Mitternachtsmission zum Adventskaffetrinken in die Kirche eingeladen. Vor und nach dem Gottesdienst war ein Adventsbasar zu Gunsten der Mitternachtsmission geöffnet. Musikalisch gestalteten Dr. Bettina Auf`m Kolk (Orgel) und Susanne Riediger (Querflöte) den Gottesdienst.

Spendenkonto der Mitternachtsmission: Stadtsparkasse Dortmund, Konto: 151 003 168, BLZ: 440 501 99 (SEPA: DE41440501990151003168)

UK DO

Zu ihrem Adventsgottesdienst hatte die Dortmunder Mitternachtsmission in die Stadtkirche St. Petri eingeladen. Foto: Stephan Schütze